Sonntag, 22. Mai 2011

Ich hab doch keine Zeiiiiit. Ich will doch nur spielen.

Ich habe noch nie einen Fuß in dieses Blog gesetzt, weil ich mich nicht deprimieren lassen wollte. Oblivion ging ja nicht mangels geeigneter Hardware, wääh. Aber offenbar hat Vianne mich trotzdem als Autorin mit vorgesehen, und da ich gestern Oblivion wenigstens kurz angespielt habe, wollte ich doch was dazu sagen.

Wie Es Begann, sozusagen.

Es begann damit, daß Kosh mir Platz auf seinem Rechner dafür eingeräumt hat, wenn er's denn mal spielen darf, auch wenn's nicht so weit oben auf der Liste steht und sich erst mal hinter Mass Effect 2 und DA:O anstellen muß, mindestens. Ja, nee, klar, Deal, natürlich darfst du mit meinen Sachen spielen, ich spiel ja auch mit deinen Sachen; ich die Software, du die Hardware, oder so. Egal.

Spiel starten. "Klick erst mal auf Optionen", sagte Kosh, und ich tat. Oblivion stellte sich defaultmäßig auf 640 x 480 ein. Kvatch, sagte Kosh. WTF?, sagte ich. Kosh sagte: "Das Spiel ist zu alt, um die Grafikkarte zu kennen. Da es sie nicht kennt, stellt es sich erst mal so niedrig ein wie möglich. Sinnig, eigentlich." Zu alt, sagt er. Aaaha. Er weiß schon, daß ich Morrowind spiele, ja? Auf einem 1.3 Ghz Celeron mit Onboard-Grafik Marke KeineAhnung? Vom USB-Stick, weil auf der Platte kein Platz ist?

Ich bin es gewohnt, tatsächlich auch erst mal auf 'Optionen' zu klicken und alles ab- und niedrig zu drehen, was ich nicht uuunbedingt brauche. Moira braucht keine Schatten, Dracula hat auch keinen. Bei Koshs Rechner sieht das anders aus. "Dreh mal alles auf Maximum. Runter geht dann immer, wenn's doch sein muß. Aber muß es vermutlich nicht, das Spiel ist ja so aaalt..." - ja, Kosh, willst du mich ärgern mit dem Refrain?! Will er nicht. Tut er aber, allerdings nur ein bißchen ;).

Aha. Was ist das alles überhaupt? HDR heißt vermutlich nicht das, was ich denke, das es heißt. Aber gut, um alles hochzudrehen, muß ich nicht wissen, was es ist. Ich bin vermutlich zu alt dafür, oder so.

Intro. Bis ich an Koshs Kiste wieder weiß, wo die Lautstärkeregelung ist, hat der Kaiser schon einen halben Roman erzählt, den ich nicht mitgekriegt habe. Egal. Ich will mir das Spiel angucken, das Intro kann ich später nochmal gucken. Es wird eh auch nur erst irgendsoein Chara hingeworfen, ich will gucken, nicht Chara generieren. Das dauert ja immer ewig, und ich hab doch keine Zeit.

Der Soundtrack vom Intro ist 1A bei PotC geklaut. Schön, ja, aber so ein wenig 'falsches Universum'.

Charakter, then. Gut, daß ich mich im Universum doch ein wenig auskenne, der Bretone ist klar. (Irgendwann guck ich mir auch die anderen an. Aber nicht jetzt. Ich hab doch keine Zeit!) Kosh wundert sich: "Ein Mann?!". Ich erkläre Kosh, daß zumindest Morrowind das Problem hat, daß die Kampfschreie der weiblichen Charas allesamt klingen wie ein schlechter Porno. Vielleicht haben sie das in Oblivion verbessert, aber ich prüf das jetzt nicht nach, ich hab doch keine Zeiiiit. Mann it is.

Bei den Frisuren halte ich mich doch noch ein wenig auf und widerstehe dem Impuls, einen Geralt-Klon zu bauen. Kosh grinst breitest, als ich den Regler für die Haarlänge finde und ihn erst mal auf Anschlag hochdrehe. Eine Langhaar-Frisur sieht meinem alten (notwendigerweise blonden) Morrowind-Magier ein wenig ähnlich, aber im Default-Hellbraun ähnelt das Ganze eher Alca. Das würde mich ablenken, das geht nicht. Was gibt's denn noch. Windzöpfe sehen ja niedlich aus. Und wie, ich könnte die Farbe per Regler einstellen und auch ... *probier* tatsächlich, Neongrün geht. Aber nee. Ich wollte es nur wissen. Kupfer ist ok, paßt zur Augenfarbe. Das soll zwar grün sein, sieht allerdings eher aus wie Sumpf-Flecktarn. Paßt schon.

Dann entdecke ich, daß ich so ziemlich alles andere auch noch von Hand einstellen kann. Kreisch. Ich hab doch keine Zeit!! Fertich, jetzt, außerdem kann ich das eh noch mal alles ändern, bevor ich aus dem Dungeon raus... oder auch nicht, auch egal. Ich brauch doch nur einen Testchara. Klick.

"Du mußt deinem Charakter einen Namen geben." Auch das noch!! Namen sind überbewertet! Ich scrolle in Gedanken ein paar Namen der heimischen oder weniger heimischen Fauna durch (meine Testcharas heißen auch gerne mal 'Rana' oder 'Hyla') und tippe 'Turdus Merula'. Kosh wundert sich. Soll er's googeln, wenn er's wissen will. Immerhin hab ich nicht Passer Domesticus geschrieben.

Oblivion fängt ähnlich an wie Morrowind - ich sitz also erst mal im Gefängnis und schätze, ich soll da auch irgendwie raus. Die Wache draußen lästert über die hochnäsigen Bretonen. Soll sie. Ich stecke erst mal das Geschirr vom Tisch ein. Und die Knochen kann man auch einstecken. Und den Schädel auch. Selbst mit dem herumliegenden Brustkorb funktioniert das. Ich bin entzückt. Kosh ist amüsiert. Dummerweise enthält sämtlicher rumliegender Rempel nichts Nützliches, und die komische Wandnische sagt auch nichts. Na, warten wir mal ab, da draußen geht irgendwas vor.

Ach da guck, der Kaiser persönlich. Moin Scheff, laß die Tür ruhig offen, wenn du reinkommst, ja, ich mach schon zu? Nee, läßt er nicht, aber sie gehen mit dem Kopf durch die Wand und lassen die Wand offen. Auch ok, nehm ich auch. Ja, äh, tschüs, Majestät? Kosh meint, daß das wohl gerade ne kaiserliche Begnadigung war. Ist eigentlich ein netter alter Knabe, der Kaiser... schade, daß er so pessimistisch in die Zukunft schaut.

Ich kämpfe derweil ein wenig mit der Steuerung. Warum zum Henker kriege ich mit der rechten Maustaste weder das Inventar auf noch sonst irgendwas?? Prompt greift mich ne Ratte an. Kann ich doch jetzt nicht brauchen!! Immerhin funktioniert 'F' noch. Fäuste mit Handschellen, mehr hab ich nicht. Muß reichen. Tut's auch. Und irgendwann finde ich unter den F-Tasten auch das Inventar. Kinners, sagt das doch. Wenn ich nicht mal Two Worlds gespielt hätte, hätte ich das nie da gesucht. Tutorial war auch schon mal gescheiter.

Oh, da liegt ne Leiche rum, praktisch. Diese Kaiserfuzzis haben doch bestimmt alles dagelassen. Schön, jetzt hab ich ein Schwert. Und nichts, was mir verrät, was für Stats dieses Schwert eigentlich hat. Egal, ist ja nicht so, daß ich die Auswahl hätte, irgendwas wird's schon tun. Ah, und Zaubern kann ich auch? Was haben wir denn da... Feuerbälle. Immer nützlich. Nächstes Mal gibt's geröstete Ratte.

Hören diese Tunnel nie auf? Langsam geht mir das Inventar aus... den Haufen Knochen habe ich schon irgendwo gelagert (ich wollte ihn eh nicht haben. Ich wollte nur gucken, ob ich ihn mitnehmen kann), Rattenfleisch krieg ich genug Nachschub, aber es gibt Äpfel! und Salat! und Tomaten! und Dinge!

Apropos Dinge. Ich sehe, was ihr meintet. Schw.Tr.d.Lb.en.W.WTF?? Das liest sich wie meine Vorlesungsmitschriften. Wenn man weiß, worum's geht, versteht man's auch, aber aussehen tut's wie Arsch und Friedrich. Allerdings wird alles Wichtige auch eingeblendet, und das reicht mir. Oblivion Improved dann in nächster Generation, wenn ich mal einen eigenen Rechner, ne. Kosh hat's nicht so mit Mods. Ich dürfte zwar wohl, wenn ich unbedingt wollte, aber sooo schlimm find ich's jetzt auch nicht. Mit EdWdD konnte ich auch leben, an sowas gewöhnt man sich. Außerdem will ich jetzt spielen, ich hab doch keine Zeiiit, jetzt auch noch lang rumzuinstallieren. Komm ich heut noch aus diesem Dungeon raus?!

Nein, tue ich nicht. Keine Zeit mehr, der Rechner wird wieder von seinem eigentlichen Besitzer eingenommen und ich habe auch andere Dinge zu tun. Aber immerhin - ich werde Kvatch sehen, irgendwann!

Montag, 20. Juli 2009

Goofy stuff

Besonders bemerkenswerte Dinge sind seit meinem letzten Posting Oblivion-mäßig nicht vorgefallen. Ich spiele gemütlich vor mich hin, habe nochmal neu angefangen, mit einem Chara, der dem alten bis aufs Haar gleicht, aber ein kleines bißchen schlauer ist (für Magie-Zwecke), und auch sonst von den Fähigkeiten besser an meine Spielweise angepaßt ist.
Und so schlängel ich mich in üblicher Weise um die Mainquest herum, und mache alles Andere. Wenn meine Spieler-Energie nicht in Fallout 3 steckt *g*

Kommen wir aber zu den WTF-Momenten des Spiels. Grafik-Bugs oder -Goofs. Zum Teil sicher hervorgerufen durch die mittlerweile recht stattliche Menge an Mods, mit denen mein Oblivion läuft, und zumindest eine Sache war Absicht meinerseits.

Und zwar dieses hier: ein Experiment. Wie weit kann ich mich, bei ausgeschalteten Border Warnings, von der Grenze Cyrodiils entfernen, und wie sieht es da aus? Ich lief also los, ind Richtung Morrowind. Werde ich das Meer und Vvardenfell erreichen?
Nein, natürlich nicht. Jenseits der Grenzen sieht das Land erstmal so aus, wie davor, es fehlen nur pflückbare Flora, und die gesamte Fauna. Irgendwann fängt es an, merkwürdig zu werden.

Und dann fällt man vom Rand der Karte...

...und geht ne Runde im Himmel schwimmen.


Die Schnellreise per Pferd kann aber auch so ihre Tücken haben.

Dies passierte ganz plötzlich, als ich Bravil verließ. Keine Ahnung, warum.

Und das erwartete mich, als ich vom Fischen zurückkam. Dem Gaul wars wohl langweilig geworden.
"Ich könnte schwören, daß ich nicht so geparkt habe."


Nanu? Aber mit Hopsen kommt man die Treppe hoch. Blame "Better Cities".

Und immer wieder gern genommen: Gegner, die man vor Kurzem erledigt hatte, stehen bei neuerlichem Besuch recht unmotiviert tot in der Gegend rum.

Samstag, 14. Februar 2009

Die Hex' ist tot, die Hex' ist tot!

Oder, in meinem Fall: Die Hauptquest ist abgeschlossen und selbiges passierte daher auch mit allen noch offenen Oblivion-Toren. Ich kann jetzt also von der Kaiserstadt nach Bruma reisen, ohne auf ein Oblivion-Tor zu treffen, ich kann von Bruma nach Chorrol reisen, ohne auf ein Oblivion-Tor zu treffen, ich kann von Cheydinhal nach Leyawiin reisen, ohne auf ein Oblivion-Tor zu treffen.
Ich kann Blümchen pflücken, Pilze sammeln, dem Sonnenuntergang entgegenreiten, Ruinen suchen, unter herbstlichen Bäumen umherwandeln - alles, ohne ein einziges Oblivion-Tor zu Gesicht zu bekommen.
Erst fand ich das etwas irritierend, fühlte mich so ein bisschen ziellos, dann entdeckte ich die Kriegergildenquests wieder für mich.
Für eine Weile.
Aber...

Man wird ja...


...wohin man auch läuft...



...auf Schritt und Tritt...


...verfolgt und bedroht.



Das ist anstrengend auf Dauer.


Und dann traf ich da auf Staade, dieses entzückende Dorf. Da gab es Schafe. Viele wollene winterspeckige Schafe. Schafis!
Und sie trotteten durch die Gegend, wedelten mit den Öhrchen und den Schwänzlein und machten sogar Müffchen! Und und und sie blökten! "Mäh!" hat es gesagt, ich hab's ganz genau gehört!

Daraufhin hat Feliana beschlossen, ihre tolle Grashüpferrüstung abzulegen und ihr Dasein fortan als Schafhirtin zu fristen. Im Sonnenschein im Dorf die Schafe zu hüten,



...abends am Lagerfeuer den Sonnenuntergang betrachten, von mähenden Schafen umgeben.



Ab und an auch mal die Schafe zum Baden zu schicken. Oder aus dem Fluss zu fischen. Je nachdem.



Manchmal müssen sie halt auch mal aus dem Gemüsebeet gescheucht werden.




Wen interessiert schon die Kriegergilde?



Ich werde es "Müffchen" nennen.

Samstag, 31. Januar 2009

Schatten sind auch meine Schergen

Ich hab gerade die Quest erledigt, die Harrid und WüRa auch schon so schlimm fanden.
Also es giiing. Ich war schon sehr froh über meine Schleichenfähigkeit und meinen neu erworbenen Gesellenbrief im Bogenschießen, mit dem ich super aus der Entfernung treffen konnte. Damit waren dann die meisten Gegner schon erledigt, ehe die Blaublüter sie überhaupt gesehen hatten, und ich konnte so auch besser in Kämpfe eingreifen, weil ich mit dem Bogen besser getroffen habe als ich es mit dem Schwert könnte. Dann noch ab und an mal rasten, da hielt sich das Neuladen sogar mal ein bisschen in Grenzen.

Ich bin Diebin von Beruf,
Ein dreifach Hoch dem, der dies' gold'ne Handwerk schuf.
Gibt es irgendwas zu stehlen,
Gilt es, Ware zu verhehlen,
Gilt es, etwas zu beschaffen,
Gold und Schmuck an sich zu raffen:
Ich bin Diebin von Beruf.

Dienstag, 27. Januar 2009

WISIMAWLW

Nur, falls es in Vergessenheit geraten sein sollte:

Die Welt könnte so schön sein.

Auch wenn diese Welt ihre schönen Seiten haben mag...


Wärme und Blümchen.

Ich hasse,



hasse,


h a s s e


die Ebenen von Oblivion.


Und manchmal hab ich das Gefühl, ich bin da nicht mal die Einzige.

Der hatte sich in den Tod gestürzt, ehe ich den Raum überhaupt betreten hatte. Oblivion-Koller. So with you.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Schatten tun mich verbergen


Ja, ein so enervierender engagierter Dieb wie Feliana schafft es dann auch bald, sich an die Spitze der Diebesgilde zu setzen. Sie erhält ein Hauptquartier und eine Mütze und muss fortan sehr breit grinsen, wenn sie Steckbriefe für den Graufuchs in der Stadt herumhängen sieht. Weiß sie doch, dass der in Wirklichkeit ganz ganz anders aussieht.

Also modisch ist die Diebesgilde nicht auf dem neuesten Stand.

Zum Karmaausgleich werden noch eben ein paar wohltätige Quests erfüllt - hier ein paar Ratten schützen, dort ein paar Kämpfer blumenpflücken jagen geschickt - und nebenbei wird noch die Glasrüstung vervollständigt. Sie sieht damit aus wie ein Grashüpfer, aber grün macht ja schlank. Oder so.


Suchbild: Wo ist Feliana?

Dann beschließt die stolze Superdiebin, sich um diese unschön in der Landschaft aufploppenden brennenden Oblivion-Tore zu kümmern. Sie hat zwar schon acht davon geschlossen, aber irgendwie ist sie es doch leid, das alles manuell tun zu müssen. Mal schauen, ob sich nicht der Kern der Sache bekämpfen lässt.
Also den roten Faden der Hauptquest wieder aufgenommen und den Dagon-Schrein ausfindig gemacht.

Gleich an der Tür wird sie in Empfang genommen.
"Hallo, willkommen, schön, dass du da bist, zieh dich doch mal eben aus."
"?!"
"Ja, hier, kriegst ja ne rote Robe dafür. Wenn du initiiert werden willst, dann musst du all deine weltlichen-"
*Schwertzück* *enthaupt*
"Ich hasse Rot." *rotz auf den Boden*

Sich ausziehen und neu einkleiden lassen, von nem Mann. Für wie blöd hält dieser Lackaffe die neue Anführerin der Diebesgilde eigentlich? Feliana ist angemessen empört und metzelt erst mal alles nieder, was ihr so über den Weg läuft. Schleichend und im Schutz ihrer Mütze helfen die hässlichen roten Rüstungen ihren Kontrahenten auch nicht mehr weiter und ein paar tote Weihnachtsmänner später steht sie auch schon vor dem Altar, wo wohl gerade ein armes Mitglied der wechselwarmen Rasse getötet werden sollte. Ein paar Pfeile und Schwertstreiche aus dem finstren Hinterhalt erledigen das Problem aber rasch.


Ich weiiiiß nicht, ob der Ort hier so günstig zum Rasten ist, Kamerad...

Der Head-and-Shoulders-Verweigerer stürmt vornweg, Feliana hinterdrein und ganz instinktiv korrekt versteckt sich erster hinter ihrem starken Rücken, wenn er von Feinden bedrängt wird. Endlich mal ein NPC mit Hirn.
Es braucht dennoch ein paar Segen von Sankt F9, bis beide wohlbehalten wieder ans Tageslicht zurückkehren. Sie verabredet sich noch mit dem nett lächelnden Echslein, dann macht sie sich auf zum Wolkenherrschertempel.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Pläne für die Zeit, wenn ich erst Graufuchs bin:

Fathis Ules feuern.

Habe #wichtigenGegenstand für #Stadt in blutigen Kämpfen (Oger, die dank Schwierigkeitsregler und hohem Schleichenskill beim ersten Streich umfallen.) zurückerworben und nun die Wahl, ihn entweder der Gräflichkeit zurückzugeben oder der Diebesgilde, damit die sich damit brüsten kann, dass sie ihn irgendwann mal gestohlen hat. (Aber ihr habt ihn euch wieder stehlen lassen. Anfänger.)
Jetzt bin ich freilich der Diebesgilde recht verbunden, so als Meisterdieb. Dass ich das bin, muss ich einfach mal eben verbreiten, weil meine letzte Tat darin bestand, einem Magiergildenmitglied sowohl eine Reihe von Schlüsseln aus der Tasche als auch den #gewünschtenGegenstand direkt vor der Nase wegzustehlen. Und vorher noch die halbe Einwohnerschaft Oblivions hinter seinem Rücken so leise zu killen, dass er nicht auf mich aufmerksam wird. Dann hätte er mich nämlich angegriffen und ich hätte ihn töten müssen, weswegen ich aus der Magiergilde geworfen worden wäre, in die ich etwa zwei Stunden vorher eingetreten war. (Argh, hätte ich das gewusst, hätt' ich's gelassen!)
Jedenfalls: Yay Diebesgilde, go ye. Represent yo' hood und so. Fähnchenwedel. Laola-Welle. Stehende Ovationen. Bin ich voll für. Tolle Sache, das.

Aber Fakt ist doch: Wenn ich o.e. Gegenstand der Diebesgilde zurückgebe, krieg ich 1500 Goldstücklein und einen feuchtwarmen Händedruck. Nach Abzug der Spesen könnte ich mir also gerade mal einen neuen Zopfgummi kaufen. Wenn ich das Dingens hingegen der Obrigkeit zurückgebe, deren Herzblut daran hängt, würden die mir das Ehrenwappen der Stadt verleihen - was wahrscheinlich einem Eintrag ins Goldene Buch gleichkäme und was ich außerdem für schlappe 11k Goldstücke verhökern könnte.
Als Diebin mit Herz und Kopfrechenfähigkeit wäre die Wahl eine leichte.
Aber was tut Fathis, dieser geistige Schrebergärtner, dieser Philister, dieser kleinkarierte? Weigert sich fortan, mein Hehler zu sein, weil ich ja meine Wahl getroffen hätte, und deswegen werde er jetzt nicht mehr mit mir spielen und wäh und Mammi, der hat angefangen.

Wenn ich Graufuchs bin, werd ich den aber sowas von absägen.


(Ich bin so gut, ich bin so toll,
Ich bin die Heldin von Chorrol!)

Sonntag, 21. Dezember 2008

Und dann war da noch...

...die Diebesgildenquest, in deren Zuge ich Gräfin XY einen wichtigen Brief übergeben musste. Ich öffnete also schätzungsweise 15 "schwierige" und "sehr schwierige" Schlösser, um in ihre Gemächer zu gelangen, und schlich mich an etwa 12 Wachen vorbei. Ich durchquerte den supergeheimen Gang, den mir ein Verbündeter kurz zuvor gezeigt hatte. Als ich diesen verlassen hatte und ohne Schuhe und mit einem Chamäleon-Ring ausgestattet durch die Gänge des Schlosses schlich, nutzte ich jede Deckung und jede dunkle Nische, die sich mir bot.
Endlich erreichte ich die Tür zu ihren privaten Gemächern, konnte nach ein paar Anläufen und einigen Herzinfarkten an der Wache davor vorbeischleichen - ich steigerte bei diesem Unterfangen meine Schleichenfähigkeit - und es gelang mir mit viel Geschick und ein paar Dietrichen, das Schloss zu knacken. Dann wartete ich im Vorzimmer des Schlafzimmers darauf, dass mir die Wache, die sich im selben Raum wie die Gräfin aufhielt, endlich den Rücken zudrehen würde und versuchte dann mehrmals, zur Gräfin vorzuschleichen. Was oft genug misslang und es endete immer damit, dass mich beide angriffen. Ich konnte mich dann endlich durch Aufgabe mit der Gräfin unterhalten...

...um dabei zu erfahren, dass sie jeden Morgen eine öffentliche Audienz hält, zu der ich wie jeder andere Bürger auch einfach erscheinen konnte, um ihr den Schriebs zu übergeben.

Hätte man mir das nicht eher sagen können?!

Freitag, 3. Oktober 2008

Stab der Skampe

Skampis? Skampenen? Skampinen? Keine Ahnung, auf jeden Fall bekam Horst die Info das es da eine ganz traurige Frau gebe, und er sie doch einmal besuchen sollte. Nein, nicht diese Art von Besuch.

Horst folgt also gehorsam dem Questzeiger und landet in einem Haus, in welchem eine Frau von 4 Skampiten umgeben ist. Sie habe hier einen Stab der Skampse, und kann ihn nicht ablegen, und solange sie den habe sind immer 4 Skampoten um sie herum, wenn man sie töte tauchen sie gleich wieder auf.

Dann jammerte sie ihm vor, wie schlimm das doch sei für das gesellschaftliche Leben, und der Gestank, und erst die Flecken auf ihren Kleidern und hach, und herrje und allsowas.
Horst hört geduldig zu und nachdem sie endlich fertig geheult hat nimmt er den Stab freiwillig an sich (nur so geh es) und will ihn in eine Höle von Skaogorat bringen, denn von ihm ist dieser überaus lustige Stab. Und die Dame kann da ja nicht selbst hin, sie könnte sich ja ihr Kleidchen schmutzig machen (sie kam tatsächlich mit dieser ältesten aller Ausreden).

Also machte sich Horst in Begleitung der Skampen auf, ebendiese los zu werden.

Horst und Skampinnen


In der Höle angekommen, wird zuerst mal Abendzahn gefüllt, dafür sind die Skampioten ganz herrvorragend geeignet, mit einem nun verbesserten Morgenzahn wurde dann die Höle gereinigt, der Stab abgelegt und noch ein letztes Mal ein paar Skampitten geklatsch.


Danach endlich raus und gleich in den nächsten schrägen Quest geraten, eine Frau die dicke Kartoffeln sucht, im vorherigen Eintrag wurde darüber ja schon berichtet...

Dienstag, 23. September 2008

The Dream-Quest of Unknown Bravil

This contains some nudity. Photobucket

Irgendwie sind die Nebenquests in Oblivion lustiger als die Hauptquest. Also nimmt man gerne Aufträge mit, die man so nebenbei bekommt.
Zum Beispiel darf man für Damen mit lustigen Frisuren Kartoffeln suchen gehen:


Oder auch einem unvorsichtigen Magier in seine Traumwelt folgen.
Ein klitzekleiner Haken an der Sache: man verliert sein gesamtes Inventar. Photobucket
Und so steht man dann da, wie Bethesda und Robert einen geschaffen haben, und darf die Murmeln wieder einsammeln, die der gute Henantier in seinen Träumen verloren hat.

Das "Traumhaus" sieht ein klein wenig anders aus, als das Gegenstück in der wachen Welt.

Es folgen mehrere Prüfungen. Eine ist ein Weg, gespickt mit Fallen.
Chompers. Galaxy Quest, anyone?


"This is a very badly written episode!"

Es folgt eine Prüfung mit Druckplatten-Fallen.

So sieht also eine Murmel eines Zauberers aus.


Wheee! Rosa-hellblaues Wasser!
Was hat Henantier vorm Schlafengehen geraucht?


Ähm. Da muß ich jetzt wohl auch noch rein...sieht unangenehm aus.


Aber hey! Drinnen bekommt man ne Rüstung. Und wenn ich diesen Part zuerst gemacht hätte, hättet ihr nicht Harrids wohlgeformtes Hinterteil sehen müssen. Jedenfalls nicht so oft. Photobucket
Zwei Minotauren, wie? Kommt nur her, dann gibts Rinderhack!

Muh!


Der Dank des erwachten Zauberers ist einem dann gewiß.




Hui, das sah vorhin im Traum viel gemeiner aus...


Alles in Allem sehr schöne Quest, sehr atmosphärisch. Hat Spaß gemacht.
Nun wieder zurück zu Kämpfergilden-Jobs. Martin kann noch ne Weile auf seinen großen Welkynd-Stein warten.